News | 26. April 2021 | Tracking
iOS-Tracking: Warum Meta seit iOS 14.5 weniger sieht
Das Thema ist schon ein paar Jahre alt, beeinflusst eure Werbung aber bis heute. Deshalb fassen wir es hier noch einmal zusammen.
Was ist passiert?
Mit iOS 14.5 hat Apple im April 2021 die App Tracking Transparency (ATT) eingeführt. Seitdem müssen Apps auf dem iPhone nachfragen, ob sie Nutzer über andere Apps und Websites hinweg verfolgen dürfen. Viele Nutzer tippen dabei auf „Nicht erlauben“.
Was das für Meta Ads bedeutet
- Meta bekommt von iPhone-Nutzern deutlich weniger Daten über Käufe und andere Aktionen auf eurer Website.
- Ein Teil der Conversions wird verzögert gemeldet oder von Meta statistisch modelliert.
- Standardmäßig ordnet Meta Käufe innerhalb von 7 Tagen nach einem Klick und 1 Tag nach einer Ansicht zu. Das frühere 28-Tage-Fenster nach Klick gibt es nicht mehr.
- Die Zahlen im Werbeanzeigenmanager weichen deshalb oft von den Zahlen in eurem Shop ab.
Was wir dagegen tun
Wir setzen zusätzlich zum Pixel auf die Conversions API. Dabei werden Daten direkt vom Server an Meta übertragen, natürlich nur im Rahmen der Einwilligungen eurer Besucher. Außerdem achten wir auf eine verifizierte Domain und saubere Event-Daten.
Worauf ihr achten solltet
Vergleicht die Zahlen aus Meta nicht eins zu eins mit eurem Shop. Aussagekräftiger ist das Gesamtbild: Wie entwickeln sich Umsatz und Neukunden insgesamt, wenn wir das Budget verändern?
Kurz gesagt
Seit iOS 14.5 sieht Meta weniger. Die Zahlen im Werbeanzeigenmanager sind ein Richtwert, entscheidend ist die Entwicklung in eurem Shop.
Keine Rechtsberatung
Die Beiträge auf dieser Seite sind selbstverständlich keine Rechtsberatung. Wir tragen hier Informationen zusammen, die für unsere Kunden im Werbealltag wichtig sind, nach bestem Wissen und mit dem Stand des jeweiligen Datums. Rechtliche Vorgaben ändern sich und hängen immer vom Einzelfall ab. Bitte lest euch deshalb selbst in die Themen ein und lasst verbindliche Fragen von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt prüfen.