News  |  19. März 2025  |  Datenschutz

Cookie-Banner: Ablehnen muss so einfach sein wie Zustimmen

Ein Cookie-Banner, bei dem „Alle akzeptieren“ groß und farbig leuchtet und „Ablehnen“ irgendwo klein versteckt ist, sieht man immer noch oft. Rechtlich ist das inzwischen ziemlich klar: Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen.

Worum geht es?

Für Cookies und Tracking, die für den Betrieb der Website nicht zwingend nötig sind (zum Beispiel Meta Pixel, Google Ads oder Analytics), braucht ihr eine Einwilligung eurer Besucher. Das regelt § 25 TDDDG (früher TTDSG) zusammen mit der DSGVO. Eine Einwilligung zählt nur, wenn sie freiwillig ist. Und freiwillig ist sie nur, wenn man genauso leicht Nein sagen kann.

Was die Gerichte gesagt haben

So sollte euer Banner aussehen

Und was heißt das für eure Werbung?

Ein fair gestaltetes Banner führt meist zu weniger Zustimmungen. Weniger Zustimmungen bedeuten weniger Daten für Meta und Google. Deshalb setzen wir auf eine saubere technische Umsetzung mit Conversions API und Google Consent Mode, damit im Rahmen der Einwilligungen möglichst viele Signale ankommen. Ein Banner, das Besucher zur Zustimmung drängt, ist dagegen keine Lösung, denn damit steigt das Risiko von Abmahnungen.

Kurz gesagt

Prüft euer Banner: zwei gleichwertige Buttons auf der ersten Ebene. Wenn ihr unsicher seid, sprecht mit eurem Datenschutzbeauftragten oder einer Anwältin bzw. einem Anwalt.

Keine Rechtsberatung

Die Beiträge auf dieser Seite sind selbstverständlich keine Rechtsberatung. Wir tragen hier Informationen zusammen, die für unsere Kunden im Werbealltag wichtig sind, nach bestem Wissen und mit dem Stand des jeweiligen Datums. Rechtliche Vorgaben ändern sich und hängen immer vom Einzelfall ab. Bitte lest euch deshalb selbst in die Themen ein und lasst verbindliche Fragen von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt prüfen.