Wissen für Onlineshops

E-Commerce Wissen

Die wichtigsten Begriffe und Kennzahlen rund um Werbung für Onlineshops, kurz und verständlich erklärt. Von ROAS über Conversions API bis Performance Max.

Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen

Der ROAS zeigt, wie viel Umsatz jeder Euro Werbebudget bringt.

Formel: Umsatz aus Werbung geteilt durch Werbekosten.

Beispiel: 5.000 € Umsatz bei 1.000 € Werbekosten ergeben einen ROAS von 5.

Der ROAS, ab dem eure Werbung keinen Verlust mehr macht. Er hängt von eurer Marge ab und ist für jeden Shop anders.

Formel: 1 geteilt durch eure Marge.

Beispiel: Bei 40 % Marge liegt der Break-even-ROAS bei 2,5. Alles darüber ist Gewinn.

Wie der ROAS, nur mit Rohertrag statt Umsatz. Der POAS zeigt direkt, ob sich eure Werbung wirklich lohnt.

Formel: Rohertrag aus Werbung geteilt durch Werbekosten. Ein Wert über 1 bedeutet Gewinn.

Was es euch kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen. Besonders wichtig, wenn Kunden später wieder bestellen.

Formel: Werbekosten geteilt durch die Zahl der Neukunden.

Die Kosten pro Conversion, im Shop meist pro Kauf.

Formel: Werbekosten geteilt durch die Zahl der Käufe.

Der durchschnittliche Wert einer Bestellung. Ein höherer Warenkorb macht jede Anzeige profitabler, zum Beispiel durch Bundles oder Versandkostengrenzen.

Formel: Umsatz geteilt durch Anzahl der Bestellungen.

Der Umsatz oder Rohertrag, den ein Kunde über die gesamte Zeit bei euch bringt. Wer den CLV kennt, weiß, wie viel ein Neukunde kosten darf.

Der Blick aufs große Ganze: Gesamtumsatz im Verhältnis zu allen Werbekosten über alle Kanäle. So seht ihr den Effekt eurer Werbung auch dann, wenn einzelne Plattformen nicht alles messen.

Formel: Gesamtumsatz geteilt durch gesamte Werbekosten.

CPM: Kosten für 1.000 Einblendungen einer Anzeige. CTR: Anteil der Menschen, die nach dem Sehen klicken (Klicks geteilt durch Impressionen). Conversion Rate: Anteil der Besuche, die zu einem Kauf führen (Käufe geteilt durch Besuche).

Tracking

Tracking und Daten

Ein Code-Schnipsel in eurem Shop, der Meta meldet, was Besucher tun, zum Beispiel Produkt ansehen, in den Warenkorb legen oder kaufen. Ohne diese Daten kann Meta eure Kampagnen nicht auf Käufe optimieren.

Überträgt Ereignisse wie Käufe direkt vom Server eures Shops an Meta, statt nur über den Browser. Das macht die Messung stabiler, etwa wenn Browser oder Adblocker den Pixel blockieren. Damit Käufe nicht doppelt zählen, müssen Pixel und Conversions API sauber dedupliziert werden.

Gibt an Google weiter, ob ein Besucher im Cookie-Banner zugestimmt hat. Im Europäischen Wirtschaftsraum ist er Voraussetzung, um alle Funktionen von Google Ads zu nutzen. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum Consent Mode.

Legt fest, welcher Anzeige ein Kauf zugerechnet wird. Jede Plattform zählt dabei aus ihrer eigenen Sicht, deshalb ergeben die Zahlen aus Meta, Google und TikTok zusammen oft mehr Käufe, als euer Shop tatsächlich hatte.

Kurze Zusätze am Ende eines Links, an denen ihr in Google Analytics oder eurem Shopsystem erkennt, aus welcher Kampagne ein Besucher kommt.

Plattformen

Meta, Google und TikTok

Früher Business Manager. Hier liegen eure Werbekonten, Seiten, Pixel und Zugriffe. Wie ihr es einrichtet, zeigen wir im Hilfebereich.

Automatisierte Kampagnenfunktionen von Meta. Die KI steuert dabei Zielgruppen, Platzierungen und teilweise auch die Creatives. Funktioniert am besten mit sauberem Tracking und vielen Creative-Varianten.

Anzeigen für Menschen, die euren Shop schon kennen, zum Beispiel Besucher oder Warenkorbabbrecher. Meist günstiger als Neukundenwerbung, aber in der Größe begrenzt.

Zielgruppen, die euren bestehenden Kunden ähneln. Die Plattform sucht dafür Menschen mit ähnlichem Verhalten.

Wenn eine Anzeige zu oft gesehen wurde, sinkt die Wirkung und die Kosten steigen. Deshalb brauchen Kampagnen laufend neue Hooks, Formate und Motive.

Eine Kampagnenart, die eure Anzeigen automatisch über Suche, Shopping, YouTube, Display und weitere Google-Kanäle ausspielt. Für Onlineshops meist in Verbindung mit dem Merchant Center.

Hier liegt euer Produktfeed mit Titeln, Preisen, Bildern und Verfügbarkeit. Ohne Merchant Center keine Shopping-Anzeigen.

Anzeigen, die auf echten TikTok-Posts eurer Marke oder von Creatorn aufbauen. Likes und Kommentare bleiben erhalten, die Anzeige wirkt dadurch wie normaler Content.

Shop und Recht

Was jeder Shop kennen sollte

Wer mit einer Preisermäßigung wirbt, muss als Bezug den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben. Mehr dazu im Ratgeber.

Kunden müssen Online-Käufe über einen gut sichtbaren Button widerrufen können. Mehr dazu im Ratgeber.

Viele Onlineshops müssen barrierefrei nutzbar sein. Mehr dazu im Ratgeber.

Auf Produktseiten gehören unter anderem Angaben zu Hersteller und Sicherheitshinweisen. Mehr dazu im Ratgeber.

Gesundheitsbezogene Aussagen in der Werbung sind nur erlaubt, wenn sie zugelassen sind. Mehr dazu im Ratgeber.

Ihr wollt das nicht alles selbst machen?

Wir kümmern uns um Meta Ads, TikTok Ads und Google Ads für euren Onlineshop, mit sauberem Tracking und klarem Blick auf Marge. Anleitungen zur Einrichtung eurer Konten findet ihr im Hilfebereich, aktuelle Themen im Ratgeber.

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